Do
26
Aug
2010
im hinteren Murtal
waren mein Besuch und ich heute unterwegs.
Ein Tip von einem guten Freund - einmal vom unteren Rotgüldensee Richtung Silbereck aufzusteigen. Genau das nahmen wir uns heute vor.
Zuerst wanderten wir auf der Asphaltstraße gemütlich vom Parkplatz 500 Höhenmeter zum unteren Rotgüldensee. Man kann die Asphaltstraße großteils auch vermeiden wenn man zwischendurch auf dem markierten alten Steig bergauf geht. Aber nachdem wir ja noch einiges vor hatten wählten wir anfangs die eher gemütliche Variante auf der Straße (mit einem Schranken verschlossen, nur befahrbar für Mitarbeiter des Kraftwerkes oder der Rotgüldenseehütte).
Es war sozusagen ein Samojedenwandertag
Der untere Rotgüldensee
"Der Rotgüldensee wurde in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts zur Energiegewinnung aufgestaut (Fertigstellung 1956). Dabei wurden auch mehrere Bäche aus anderen Tälern durch Stollen in den See geleitet. In den 90er Jahren wurde dann der Damm nochmals mehr als 10 Meter erhöht (Inbetriebnahme 1991), sodass der See nun das ganze Tal einnimmt. Bei der Begrünung der aus Steinen in unregelmäßigen Formen aufgeschütteten Staumauer wurden als Pilotprojekt neue Wege beschritten, indem die Vegetation in Bereichen, die vom vergrößerten See überflutet wurden, abgetragen und auf die Staumauer verpflanzt wurde, sodass sich die Staumauer nun relativ harmonisch in die Umgebung einpasst und den See fast wie einen natürlichen See aussehen lässt. Direkt am westlichen Ende des Staudamms liegt die im Zuge der Stauseeerweiterung neu erbaute Rotgüldenseehütte (ÖAV)....." (zitiert aus Wikipedia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Rotg%C3%BCldensee
Im hinteren Murtal ist alles sehr sehr steil. So auch der Aufstieg aufs Silbereck. Meine Freundin Maria und ich und meine fünf Samojeden machten uns auf den Weg. Auf sehr schmalem, sehr steilem, sehr serpentinenreichemSteig stiegen wir langsam aufwärts. Wie im Lungau so üblich führte uns der Weg durch sämtliche Vegetationsformen. Angefangen von Fichtenhochwald, n den sich allmählich die Lärchen mischten, kamen wir in niedriges Latschen- und Erlengesträuch, das sich dann allmählich mit Almrosensträuchern und Heidelbeeren mischt. Es ist ein sehr abwechslungsreiches wandern im Lungau. Endlich waren wir im Almgebiet und wanderten weiter bis zur Felsregion. Den restlichen noch sehr steilen Aufstieg zum Gipfel des Silberecks ersparten wir uns und Jung-Dena und der alten Nikka. Der Abstieg von dort wäre mit fünf Hunden wohl auch mehr als ein Abenteuer und sehr sehr schwierig gewesen. Daher genossen wir nach anstrengenden ca. 800 höhenmetern die Stimmung in dem einsamen Kar unter dem Gipfel des Silberecks.
Obwohl meine Samojeden sehr geübt sind auf so steilen Wegen bergab nicht zu ziehen bzw. hinter mir zu gehen war der Abstieg mindestens ebenso anstrengend wie der Aufstieg, noch dazu mit meinen etwas lädierten Kniegelenken :-)))
Unten angekommen begrüßten uns unsere Samojedenfreunde Tschuna und Mayro und meine Hunde nahmen ein wohlverdientes Bad im Rotgüldensee bevor wir den Abschlußhatscher hinunter zum Parkplatz in Angriff nahmen.
Kommentare: 4
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#1
Hört sich ja wirklich nach einer schönen Wanderung an. Silbereck, an das kann ich mich auch noch erinnern ;-)
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#2
lieben dank für deinen eintrag :-)))))
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#3
Das sind ja super schöne Bilder und eine atemberaubene Gegend.Wir hier im Harz haben zwar auch ein schönes Fleckchen ,aber nicht so schöne Bergseen .
wünsche Dir und Deinen Fellnasen alles Liebe -
#4
hi petra, danke für deinen lieben eintrag. Die Bergseen bei uns sind wirklich wunderschön.
Vom Harz hab ich schon viele Tourenbilder gesehen, es ist wirklich auch schön da 
Heidrun`s
Samojedenwelt